| Zeckenbisse mit ernsten Folgen! Mit Beginn der warmen Jahreszeit fängt auch die Zeckensaison wieder an. Die kleinen Blutsauger halten sich vor allem in belaubten Gebüschen auf. Von Spaziergängern, Haus- und Wildtieren werden sie abgestreift. Die meisten Zeckenbisse sind nur lästig: An der Einstichstelle juckt es, die Haut rötet sich und schwillt an. Doch manche Zecken tragen auch Krankheitserreger in sich, die durch den Biss übertragen werden. Viel häufiger als eine Infektion mit dem der Erreger der "Frühsommer-Meningo-Enzephalitis", kurz FSME, vor der man sich vorbeugend durch eine Impfung schützen kann, ist eine Übertragung von Borreliose-Bakterien. Erste Krankheitszeichen einer Borreliose, die ungefähr nach einer Woche auftreten, sind grippeähnliche Symptome, Muskel- und Nervenschmerzen. Ganz typisch ist eine helle, langsam wachsende Hautrötung. Später können Entzündungen des Herzens, Nervenlähmungen, chronische Entzündungen der Kniegelenke und anderer großer Gelenke oder Hautentzündungen auftreten. Wenn der Arzt durch eine Blutuntersuchung Borrelien nachweist, werden Antibiotka eingesetzt, die die Erreger abtöten. |
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