| Was tun bei Blasenschwäche? Manchmal genügt schon ein herzhaftes Lachen oder eine unglückliche Bewegung - und schon ist es passiert. Unter Blasenschwäche oder Harninkontinenz leiden etwa fünf Millionen Bundesbürger. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, und hier wiederum in erster Linie Frauen. Ursache ist häufig eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Ein paar Verhaltensregeln können helfen, das Problem in den Griff zu bekommen: Regelmäßige Blasenentleerung beugt unbeabsichtigtem Urinabgang vor. Den Harn nicht unnötig lange zurückhalten; das überdehnt die Blasenwand und schwächt die Kontrolle über den Entleerungsvorgang. In manchen Fällen hilft ein Blasentraining, bei dem man die zeitlichen Abstände zur Toilette zu gehen, mit der Zeit vergrößert. Wichtig ist, trotz allem nicht weniger zu trinken. Empfohlen werden mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Allerdings nicht am Abend, sondern über den ganzen Tag verteilt. Meiden sollte man vor allem abends harntreibende Getränke wie Tee, Kaffee und Alkoholisches. |
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