Vorsicht bei zu großer Hitze

Hierzulande sind Hitzewellen zwar selten, doch in Urlaubsländern wie Spanien, Italien oder Griechenland sind Temperaturen jenseits von 30°C fast an der Tagesordnung. Wer sich bei allzu großer Wärme falsch verhält, muss mit einem Hitzekollaps oder -schlag rechnen. Große Hitze und Feuchtigkeit kann in Zusammenhang mit ungewohnter körperlicher Anstrengung oder beengender und zu warmer Kleidung einen Hitzekollaps auslösen. Gefährdet sind vor allem ältere Menschen und Kinder. Der Betroffene leidet unter Schwindel, Übelkeit und Benommenheit, außerdem kommt es zu einem Anstieg der Körpertemperatur und des Pulses. Es sollte dann umgehend ein kühler Raum oder wenigstens Schatten aufgesucht werden. Die durch Schwitzen verlorengegangene Flüssigkeit und Salze müssen ersetzt werden. Hierzu sind Tee, mineralhaltige Frucht- oder Gemüsesäfte, am besten aber fertige Elektrolytlösungen geeignet. In schweren Fällen muss ein Arzt verständigt werden.



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