| Gelbe Blume gegen blaue Flecken Sehr viele Leute treiben gern und ausdauernd Sport in ihrer Freizeit. Fast täglich kann man in der Zeitung von den gesundheitlichen Vorteilen regelmäßiger sportlicher Betätigung lesen. Doch trotz aller Vorsicht kommt es leicht einmal zu einer Verletzung. Prellungen sind die häufigsten Sportverletzungen überhaupt. Man versteht darunter eine Quetschung des Unterhautfettgewebes und der Muskulatur. Die Haut darüber wird nicht verletzt. Blut gelangt in das verletzte Gewebe und bildet einen Bluterguss („Blauer Fleck“), der seine Farbe im Laufe der Heilung von blau nach gelbgrün verändert. Die zuerst auftretenden Schmerzen werden durch Kälte (Eiswürfel, Eisspray) schnell gelindert. Danach hilft eine Salbe mit den wirksamen Bestandteilen der Arnika. Arnikasalben werden auch von Menschen, die unter rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden leiden, geschätzt. Die wirksamen Bestandteile der Arnika lindern Schmerzen und hemmen Entzündungen. Man darf sie allerdings nicht auf geschädigter oder verletzter Haut anwenden. Vorsichtig sein sollten Sie auch, wenn Sie unter Allergien leiden, denn dann könnte es sein, dass die Arnikasalbe zu Hautrötungen mit Bläschenbildung führt. Fertige Salben mit Auszügen aus Arnika erhalten Sie in Ihrer Apotheke. Dort erhalten sie auch lose Arnikablüten, aus denen Sie einen Aufguss zum Tränken von Wickeln bereiten können (zwei Gramm Arnikablüten auf 100 Gramm Wasser). |
![]() |
|
© ABDA - Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände |
||
| zurück zur Übersicht |