Fingerspitzengefühl bei der Fußpilz-Therapie

Wussten Sie, dass sich Fußpilz besonders häufig im dritten und vierten Zehenzwischenraum niederlässt? Besonders auf feuchter Haut machen Fußpilze schnell Boden gut. Schweiß, nicht atmungsaktive Turnschuhe oder mangelndes Abtrocknen der Zehenzwischenräume weichen die Haut auf; die Eintrittspforte für den Schmarotzer ist geöffnet. In der Apotheke gibt es Präparate zum Auftragen, so genannte Antimykotika, die dem Übeltäter den Garaus machen - wenn man geduldig ist. Denn die Therapie muss konsequent einen Monat durchgezogen werden. Sind die sichtbaren Hautveränderungen verschwunden, gilt es, zwei Wochen mit der Therapie fortzufahren. Am besten wäscht man seine Füße morgens und abends und trocknet anschließend gründlich die Zehenzwischenräume, eventuell fönen. Danach das Antimykotikum, das zum Beispiel Clotrimazol enthalten kann, einreiben, aufsprayen oder auftropfen - je nachdem, welches Ihr Apotheker Ihnen mitgegeben hat. Die Strümpfe, am besten aus Baumwolle, sind täglich zu wechseln. Ein Wäschespüler mit beispielsweise Benzalkoniumchlorid befreit zuverlässig von Pilzsporen auch bei niedrigen Waschtemperaturen.



© ABDA - Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände


zurück zur Übersicht