| Ein Vaginalpilz als Bumerang Sich eine Pilzinfektion der Scheide einzufangen, ist keine Kunst. Schon eher, sie dauerhaft los zu werden. So macht drei von vier Frauen mindestens einmal im Leben ein Scheidenpilz zu schaffen, vielen von ihnen sogar bis zu viermal jährlich und öfter. Dabei gibt es für den Akutfall in der Apotheke rezeptfreie wirksame Arzneimittel in Form von Cremes, Zäpfchen oder Schmelzovula, die den Pilz in ein bis drei Tagen Schach matt setzen. Es ist wohl ein aus der Balance geratenes Scheidenmilieu, das den Pilz bei manchen Frauen immer wieder kommen lässt. Günstige Bedingungen finden die Pilze zum Beispiel bei hormonellen Veränderungen: Schwangere erkranken dreimal häufiger, die Pille kann auf Dauer das Scheidensekret verändern, und manche Frauen bekommen es besonders bei Stress oder im Urlaub mit den lästigen Symptomen zu tun. Die Präparate aus der Apotheke machen den Arzt nicht überflüssig. Auf jeden Fall den Arzt aufsuchen sollten Frauen, die zum ersten Mal oder mehr als viermal im Jahr einen Vaginalpilz haben. Auch während der Schwangerschaft ist ein Arzt zu konsultieren. |
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