| Die Kamille - ein Allheilmittel? Kamillenblüten lassen sich bei einer Vielzahl von Erkrankungen, sowohl innerlich als auch äußerlich, einsetzen. Ihre Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, krampflösend, wundheilungsfördernd und antibakteriell. Kamillentee hilft bei Entzündungen des Magens oder des Darmes, hier macht man sich auch die krampflösende Wirkung des ätherischen Öls zunutze. Äußerlich wird Kamille vor allem bei Entzündungen der Haut und der Schleimhäute angewendet. Ein Aufguss wird aus 1 Esslöffel Kamillenblüten und 150 Milliliter heißem Wasser zubereitet. Der Tee sollte etwa 5 bis 10 Minuten zugedeckt ziehen. Einfacher ist die Anwendung alkoholischer Auszüge, die mit heißem Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt werden. Essentiell für die Wirkung ist die Qualität der Arzneipflanze, das gilt sowohl für die Kamillenblüten als auch für die getrockneten Heilpflanzen, die als Ausgangsstoffe für kamillehaltige Fertigarzneimittel verwendet werden.
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